Ein deutscher Kulturhistoriker hat sich im letzten Jahr an einer Analyse über die "
Amerikanische Religion
" versucht und kommt zu einer stimmigen Prognose, die auf das eher unpolitische oder das weniger einer politischen Überzeugung verpflichtete Wesen der Pfingstbewegung setzt, und damit eine für einen Deutschen erstaunlich kluge Position einnimmt, die wohl eine tiefere Auseinandersetzung mit seinem Buch lohnenswert machen könnte:
Als die Vorwahlkämpfe begannen, hatte Michael Hochgeschwender, Kulturhistoriker an der Ludwig-Maximilians-Universität München, seine Studie über "amerikanische Religion" schon abgeschlossen. Am Ende steht dennoch eine vorsichtige Prognose: Die "Pfingstbewegung", jenes enthusiastische Christentum, das den lebendigsten Zweig amerikanischer Religiosität ausmacht, könnte sich aus der Umklammerung des Fundamentalismus und der religiösen Rechten - damit auch der Umklammerung des Neokonservatismus in der republikanischen Partei - lösen.
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Quelle]
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