[
Bild-Quelle]
"Mosaik - Gemeindegründung in der Postmoderne". Diesen Titel trägt
ein ansonsten überwiegend gelungener Bericht von
Glaube24.de über
Mosaik Düsseldorf, der seit Anfang der Woche auf der Titelseite zu finden ist.
Leider impliziert der Begriff "Postmoderne", dass wir etwas mit der
Emerging Church-Bewegung zu tun hätten, was so aber nicht stimmt. Wir sehen uns nicht als Teil dieser Bewegung, auch wenn einige uns gerne in diese Richtung rücken möchten. Elemente der Bewegung sind uns sicher zu eigen, aber als Emerging Church sehen wir uns definitiv nicht. Im Grunde wissen wir eigentlich noch nicht so genau, was wir eigentlich sind. Darüber führen wir bei Mosaik schon seit einiger Zeit immer wieder einen intensiven Dialog. Tatsächlich sind wir wohl eine Art Gemeinschaft (bzw. Community), eine Gruppe von Freunden, aber keine Gemeinde in dem Sinne wie Christen es verstehen.
Am Anfang des Artikels ist der Autor auch noch auf der richtigen Fährte:
Mosaik – der Name ist Programm. Programm für eine – ja, was eigentlich? Gemeinde? Community? Wahrscheinlich würde sich Mosaik Düsseldorf eher als letzteres bezeichnen: Als Community!
Am Ende aber kommt er doch irgendwie zu dem Schluss, dass wir doch eine Gemeinde sind:
Mosaik Düsseldorf – Eine Gemeinde, die auf ihre ganz spezielle Weise versuchen möchte, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen.
Schade. Aber naja, gegenüber Christen sagen die meisten Mosaikler das auch, um es zu vereinfachen und den vielen Fragen und langen Erklärungen auszuweichen. Aber Christen sind auch ohnehin nicht entscheidend. Wir wollen nicht Christen mit unserer Spiritualität bekannt machen, sondern die Menschen, die wenig bis keine Ahnung von Jesus, der Bibel und dem Glauben an sich haben.
Deshalb ist Mosaik in erster Linie eine vielfältige Gruppe von Freunden, ein Mosaik eben, das im Kern eine Spiritualität trägt, die von Jesus durchdrungen ist, um die sich aber alle Arten von Menschen scharen, Christen aller Denominationen und Kulturen, ebenso wie Atheisten, Humanisten, Muslime, Zweifler, Neugierige, Suchende, Idealisten, Realisten, Träumer und viele andere.
Wo Gott uns in dieser gemeinsamen Reise so verschiedener Menschen hinführt, weiß natürlich keiner von uns. Wir sehen aber schon jetzt viele Möglichkeiten, die er uns schenkt, und auch einige Herausforderungen, denen er uns stellt - und sind sehr gespannt, welcher Weg noch vor uns liegt.
Vielleicht werden wir tatsächlich, wie im Artikel beschrieben, irgendwann eine "Gemeinde", vielleicht auch Teil eines größeren Verbands, oder auch eine evangelische Laienbewegung. Aber derzeit sind wir einfach nur auf der Suche. Nach Jesus und biblischer Spiritualität, nach Beziehungen und Gemeinschaft, nach Inspiration und Leidenschaft für das Leben mit den Menschen in dieser Stadt.
Einen (kleinen) Einblick in unsere "Community" bietet
unsere Website. Dort gibt es jetzt seit ein paar Wochen auch den Podcast mit inspirierenden Gedanken aus unseren Sonntagstreffen zum Download (die meist von thematisch ergänzenden Blogbeiträgen begleitet werden). Über iTunes kann man sie natürlich
auch abonnieren.
Über bodenpersonal
Mein Amazon-Wunschzettel
=> Was ist ein RSS-Feed?