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Bild-Quelle]
Dass der Dollar momentan sehr schwach ist (der Euro kostet derzeit über 1,40 Dollar) ist für uns Europäer, die in den USA Urlaub machen oder Importware kaufen möchten, ein Glücksfall.
Für den europäischen Export und viele US-Urlauber, die Europa besuchen wollen, ist das hingegen ein Problem. Für US-Missionare, von denen in Europa und in Deutschland nicht wenige aktiv sind, nimmt das teilweise sogar sehr bedrohliche Formen an.
USA Today berichtete im Januar über eine Missionarin der Southern Baptists, die in Deutschland arbeitet, und deren finanzielle Situation sich durch den schwachen Dollar sehr verschärft hat:
Susan Jett, a Southern Baptist missionary to Germany currently on furlough in Knoxville, says she quit buying necessities like clothes and even sending mail. "I don't mail anything back home," she said. "I wait for someone who is flying back and send it with them."
Jett said it's the cost of small things, such as day-to-day basics, like milk and bread, that add up. "I have to think twice before buying anything."
Im Umfeld von
Mosaik haben wir ein ähnliches Problem. Unsere amerikanischen Freunde geraten aufgrund des erstarkten Euro mächtig unter Druck, zumal man sich gut überlegt, ob man Geld aus den Staaten nach Deutschland transferiert, da der Wertverlust derzeit einfach ziemlich groß ist.
Die ganze Situation stellt vor allem die Missionare unter Druck, die aktiv von den US-Gemeinden abhängig sind und keinen anderen Job haben. Ist die Arbeit hier komplett von einer Gemeinde finanziert, musste das Spendenaufkommen für die ausgesandten Missionare deutlich erhöht werden. Das wird zwangsläufig dazu führen, dass sich US-Gemeinden gut überlegen werden, ob es ihnen weiterhin oder überhaupt möglich ist, Missionare nach Deutschland zu schicken. Da die missionarischen Aktivitäten der US-Evangelikalen - egal was man über sie denken mag - eine sehr wichtige Stütze der christlichen Mission in Deutschland darstellen, wäre ein starker Rückgang ihrer Aktivitäten fatal.
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angeregt durch]
Tuesday, February 19. 2008 at 20:19 (Link) (Reply)
Mein Bruder ist momentan in Breslau in Polen an einer evangelikalen Hochschule, die ganz massiv von den USA unterstützt wird und jetzt echte finanzielle Nöte hat.
An diesem Beispiel sieht man recht gut, dass es in der Wirtschaft immer Leute gibt, die gewinnen und die verlieren.
Wednesday, February 20. 2008 at 10:41 (Reply)
Wednesday, February 20. 2008 at 10:58 (Link) (Reply)
@kapeka: ich hoffe, und das dürfte das gute an der situation sein, dass einige dadurch etwas umdenken und ihre finanzierung auf eine breitere basis stellen. und uns deutschen evangelikalen führt es vor augen, dass der amerikanische fluss an geld und missionaren doch nicht unendlich ist. das ist eine große geistliche herausforderung.
Monday, March 17. 2008 at 13:21 (Link) (Reply)
Und was willst Du nun mit diesem Post aussagen? Ist der böse Teufel Bush der Schuldige? Müssen die Christen in Amerika einfach mehr spenden?
Leider ist eine seriöse Budgetierung und eine gute finanzielle Planung bei (zu) vielen christlichen Werken ein Fremdwort. Gott wird es schon irgendwie richten...
Meine Frau wurde in einem sogennanten christlichen Werk entlassen, weil die ihre Finanzen nicht im Griff hatten.
Ich weiss von einer Missionarsfamilie die bei Freunden betteln mussten, weil sie von ihrem Missionswerk kein Geld mehr bekommen haben.
In einer Freikirche gönnte sich der Leiter grosszügige Weiterbildungsurlaube, die er sich von einem ihm hörigen Brüderrat absegnen liess.
Was können wir dagegen tun?
Gruss
GRINGO
Thursday, April 10. 2008 at 17:38 (Reply)
Das klingt allemal biblischer als das Jammern über wirtschaftliche Engpässe.
Friday, April 11. 2008 at 13:01 (Link) (Reply)