
Das Bundesfamilienministerium will das antireligiöse Kinderbuch "
Wo bitte gehts zu Gott? fragte das kleine Ferkel" von Michael Schmidt Salomon, dem Chefideologen der
Giordano Bruno Stiftung und des so genannten "evolutionären Humanismus", verbieten, da es antisemitische Tendenzen enthalten soll.
Dass sich das Familienministerium dabei auf eine rein antisemitische Argumentation zurückzieht, ist natürlich unverständlich, da das Buch nicht nur antisemitisch, sondern auch antichristlich und antimuslimisch angelegt ist, aber logisch, wenn man dem
sehr treffenden FAZ-Kommentar zum Buch folgt:
Dass das Buch hauptsächlich das Judentum treffen wolle, ist ein Irrtum des Ministeriums, aber ein für Deutschland charakteristischer. Er kann nur deshalb aufkommen, weil sich die Gesellschaft mit den lüstern aufgeputzten Mönchen und Nonnen, die bei jedem Christopher Street Day für kreischendes Amüsement sorgen, längst abgefunden hat. Und auch deshalb wohl hat das Ministerium die judenfeindliche Tendenz herausgestellt, weil im Falle selbst von krass herabwürdigenden Mohammed-Karikaturen die öffentliche Meinung Europas sich auf "Toleranz" geeinigt hat. So bleibt für einen Indizierungsantrag kaum eine andere Begründung als die erwähnte.
Aber ob es verboten wird oder nicht, das ist ohnehin egal. Auch wenn das Ferkel vom Markt zurückgezogen werden muss, besitzt die Giordano Bruno Stiftung das Geld, das intellektuelle Kapital und den Einfluss bald weitere antireligiöse Kinderbücher zu veröffentlichen. Und beim nächsten Mal beschwert sich niemand mehr, weil eben kein Rabbi darin vorkommt. [
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Thursday, February 7. 2008 at 18:19 (Link) (Reply)
Friday, February 8. 2008 at 15:52 (Link) (Reply)