
[
Bild-Quelle]
Tolle Einsichten von
HaSo im Transforum-Blog über den in letzter Zeit öfter konstatierten (z. B.
hier oder
hier) geistlichen Aufbruch in Berlin, vor allem im Stadtteil Prenzlauer Berg, ausgehend von der aktuellen Titelgeschichte im Berliner
TIP:
1. Gott ist für Überraschungen gut. Auch wenn sich im Nachhinein soziologische und andere Erklärungen für den beschriebenen Trend finden lassen, so war er doch im Vorfeld nicht zu erwarten und nicht vorhersagbar. “Manchmal staunen wir selbst über den Zuwachs”, sagt einer der beteiligten Pfarrer. Unsere Zeit ist nicht die erste, in der der Untergang von Glaube und Kirche bereits hochgerechnet wurde. Aber in solchen Rechnungen gibt es immer einige Unbekannte, und “nach dem christlichen Glauben” war in der Geschichte schon manchmal “vor dem christlichen Glauben”
2. Diejenigen Christen, die in Erwartung von “Erweckung” und “Aufbruch” leben (oder lebten), müssen ihre Vorstellungen von Transformation und geistlicher Erneuerung überdenken. Wenn ein Land ausgetrocknet ist, kann es auf verschiedene Art wieder fruchtbar werden - durch Regenfälle oder durch Grundwasser, mit dem es bewässert wird. Ein Wolkenbruch ist dramatischer, Grundwasser ist nachhaltiger. Es könnte sein, dass manche noch immer nach der Wolke Ausschau halten, die göttlichen Regen in unser Land bringt, während um sie her schon viel mehr wächst und blüht, als ihr himmelwärts gerichteter Blick sie wahrnehmen lässt.
Über bodenpersonal
Mein Amazon-Wunschzettel
=> Was ist ein RSS-Feed?