Die Welt Online räumt in
diesem Artikel vom 21. September mal mit gängigen Klischees zum Thema Christenverfolgung auf, wie z. B. diesem hier:
Eine gängige Erklärung solcher Gewaltausbrüche [gegen Christen] lautet so: Zu den Konflikten komme es, weil US-Evangelikale in aller Welt „aggressiv“ missionierten. Das jedoch weisen Experten fast unisono zurück. In islamischen Ländern ist es, so das Bonner Institut für Religionsfreiheit, nahezu unmöglich, öffentlich Passanten zum Glauben Jesu einzuladen. Und auch in Indien besteht die „aggressive Mission“ eher darin, dass dortige Freikirchen schrille Neonkreuze über ihren Gotteshäusern installieren und – wo sie es noch dürfen – auf der Straße Bücherstände aufbauen. Allerdings trifft zu, dass primär Freikirchen für das weltweite Wachstum des Christentums sorgen – was mancherorts als kulturelle Invasion empfunden wird.
Diese Freikirchen werden aber längst nicht mehr von US-Missionaren, sondern meist von Einheimischen gelenkt. Und deren Bekehrungsversuche erfolgen in Kirchen, durch Schriften und Gespräche. Sie beanspruchen also schlicht das Recht auf friedliche Mission gemäß Artikel 18 der UN-Menschenrechtserklärung. Würde man dies als aggressiv bezeichnen, wäre Artikel 18 der Menschenrechte wohl der wahre Aggressor.
All die ganzen Laberbacken und Toleranz-Brüder, die die Christenverfolgung oft gerne relativieren, oder sagen, dass Christen selbst Schuld daran seien, sollten diesen Artikel mal sehr gewissenhaft lesen.
Im Westen gelten Christen oft als intolerant, fremdenfeindlich und fundamentalistisch, wenn man Moslems, Buddhisten und Hindus kritsiert - im überwiegenden Teil der restlichen Welt dagegen machen sich Moslems, Buddhisten, Hindus und der Atheismus nicht mal mehr die Mühe "nur" intolerant, fremdenfeindlich und fundamentalistisch zu sein, sondern bedrohen, verhaften, morden, brandschatzen und vertreiben Christen lieber gleich.
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