::
Amish Girls Gone Wild. Etwas, das man mit dem Leben der
Amische nun gar nicht verbindet: Bericht über eine Tradition mit dem liebenswerten Namen
Rumspringa:
When [Tina] turned 17, she started her rumspringa -- the Amish rite of passage in which young adults are allowed to dabble in the indiscretions of our world before officially joining the church. "It just means you can do whatever Yanks do," Tina says. "Not everyone drinks alcohol. Some people just drink Coke and play volleyball." [
via]
:: Danny hat eine Serie über das spannende und sehr streitbare Thema "Frauen auf der Kanzel" begonnen. Teile
1,
2,
3,
4 und
5 sind schon online. Ich hatte zu dem Thema schon immer eine starke Pro-Haltung und bin deshalb sehr gespannt, wie die Diskussion bei soomah verlaufen wird.
:: Etwas
älterer Artikel bei Livenet über die
Out-of-Church Christians und die damit verbunden Veränderungen der Kirche und des Glaubens. Aber wenn man mal die zunehmende Zersplitterung von Gemeinden und Denominationen im protestantischen Sektor beobachtet, ist das sicher der nächste logische Schritt. Entsteht auf diese Weise irgendwann der "jeder-ist-seine-eigene-Kirche-Christ"?
:: "
Wie man Schuld loswird" und "
Die Seele ent-lasten". Zwei lesenswerte Artikel bei idea.
Sunday, April 1. 2007 at 09:09 (Link) (Reply)
Äh... Quasi-sakramentale Beichte ohne Sakrament und ohne Autorität? Eat the cake and have it, too?
Wie schon die Juden gegenüber Jesus treffend bemerkt haben: nur Gott kann Sünden vergeben... Eigentlich witzig, Protestanten werfen der katholischen Kirche vor, dass sie bei der Sündenvergebung "einen Menschen an die Stelle Gottes setzen".
Dabei ist das, was im idea-Artikel suggeriert wird, eigentlich genau das, was die Protestanten richtigerweise ablehnen: ein Mensch maßt sich an, im Namen Gottes Sünden zu vergeben. (Der Priester maßt sich das ja im Gegenteil dazu nicht an, sondern erhält durch seine Weihe die von Jesus an die Apostel weitergegebene Autorität dazu.)
Wednesday, April 4. 2007 at 10:34 (Link) (Reply)
Thursday, April 5. 2007 at 09:51 (Link) (Reply)
Das wirft aber dann zahlreiche biblisch-theologische Probleme auf: denn entweder hat (aus evangelikaler Sicht) jeder Christ die Autorität, Sünden zu vergeben (nach Joh 20), oder er hat sie eben nicht ("nur Gott kann Sünden vergeben"). Gleichzeitig sind wir aber auch aufgefordert, EINANDER unsere Sünden zu bekennen (also nicht bloß Gott). Vertrackte Lage, nicht?
Eine Bekannte von mir hat übrigens mal mit einem Mann gesprochen, der mehrere Morde begangen hatte und mit der Schuld überhaupt nicht klar kam. Sie fragte ihn: "Haben Sie schon mal mit einem Priester gesprochen? Waren Sie schon mal beichten?" Er antwortete: "Ich bin evangelisch, ich kann nicht beichten." Sie sagte, da wurde ihr erst klar, was für eine große Gnade die Beichte eigentlich ist und wie furchtbar es ist, wenn man nicht beichten (und dadurch die Schuld nicht loswerden) kann...
Saturday, April 7. 2007 at 18:12 (Link) (Reply)
ein beispiel: ich habe nicht selten mit pastoren lange seelsorgerliche gespräche gehabt, und sie haben mir natürlich zugehört und mich beraten. aber dann kam immer der punkt, an dem es hieß: "bring deine schuld vor Jesus, bitte ihn um vergebung". dann haben wir entweder gemeinsam gebetet oder - wenn ich das nicht wollte - hab ich das eben alleine getan. ein pastor vergibt also meine schuld nicht, das tut nur Gott. und dieser direkte weg, das mit IHM im gebet zu regeln, empfinde ich als etwas sehr befreiendes.
Sunday, April 8. 2007 at 12:41 (Link) (Reply)
Tuesday, April 10. 2007 at 09:08 (Link) (Reply)
Tuesday, April 10. 2007 at 15:46 (Link) (Reply)