Etwas später als gewohnt:
::
Die pfingstlerisch-charismatische Yoido Full Gospel Church ist eine Kirche der Superlative: 621 Pastoren, 632 Missionare in 56 Ländern, in der Sonntagsschule lernen 38000 Kinder, zwölf Chöre wechseln einander ab. Zum Glaubensimperium gehören mehrere Hochhäuser auf einem der teuersten Grundstücke des Landes, eine große Tageszeitung, Rundfunk- und Fernsehsender, eine Universität in Korea, ein Theologisches Seminar in Kalifornien sowie verschiedene soziale und karitative Einrichtungen.
Aus diesem ganz
hervorragenden FAZ-Artikel über die Yoido Full Gospel und Gründer und Chef-Pastor Cho Yong-gi. Ausnahmsweise mal ganz "unter Verzicht auf demagogische oder suggestive Elemente" geschrieben, wie ein Leser bemerkt.
:: Harter Tobak, aber interessant zu lesen:
Three Models of Hell
:: Das muslimische "
Wort zum Freitag" wird kommen. Zunächst als Online-Angebot, bei Erfolg auch als Sendung im ZDF. Manchmal bekomme ich in solchen Zusammenhängen unbeabsichtigte Fantasien, dass all die Panikmacher, die von der Islamisierung Europas sprechen, vielleicht recht haben könnten.
Auf die Form wird es ankommen.
Wo das dann hinführt, weiß ja nur Gott. Vielleicht zu den "buddhistischen Ratschlägen für die Woche", dem jüdischen "
Wort zum Wochenende" oder zu Fernsehsendern, die den ganzen Tag Kartenlegen und
Channeling betreiben (ach wie, das haben wir schon ...?!).
:: Ungewohnt klares Statement zur Ökumene von Frau Käßmann: "
Wir sind getrennte Kirchen!"
:: Die "
Gottesdienste als Entdeckungsreise" mit Ulrich Parzany in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche werden wegen der guten Resonanz (ca. 650 Besucher je Gottesdiesnt) ein weiteres Jahr stattfinden. [
via]
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