Dieses großartige Stöckchen hat mir
Onkel Toby zugeworfen. Danke dafür.
Also, dann mal los:
1. übernehm ich gleich mal von
Pickaboo, der das Stöckchen auch hatte:
"Mein Bauchnabel ist eine hypermoderne, hyperreale Fusselfangstation; bereits zwei-drei Stunden nach erledigtem Vollwaschgang befindet sich eine formidable wie formbare Fusselmasse in diesem."
2. Ich bin ein Träumer, immer und überall. Manchmal stehe ich einfach rum und starre apathisch irgendwo hin und träume. Ich dachte es hört auf, wenn ich erwachsen bin, tut es aber nicht.
Es gibt Leute die denken ich bete dann. Das hat große Vorteile, wenn man unter Christen ist, denn man verschafft sich damit einen gewissen Respekt.
3. Ich hasse Autofahren, weil es nervig und anstrengend ist und ich nicht verstehen kann, warum man ein intelligentes Fortbewegungsmittel wie ein Pferd durch so etwas Dummes wie ein Auto ersetzt hat. Außerdem bin ich eine Gefahr für den Straßenverkehr, vor allem wg. Punkt 2.
4. Ich bin während meines Studiums in eine Studentenverbindung eingetreten. Eine angeblich "christlich" geprägte Studentenverbindung, aber davon habe ich nur selten etwas gemerkt (höchstens an den Gottesdiensten, die wir zwanghaft dreimal im Jahr besuchen mussten), weil einige der eifrigsten Mitglieder Gottes Existenz sogar verleugneten. Das und einige andere Probleme führten zu ewigen Debatten und Streitereien untereinander.
Glücklicherweise zog ich irgendwann aus dem Verbindungshaus aus (billige Mieten, deshalb zieht man bei sowas ein) und distanzierte mich immer mehr.
Trotzdem bin ich bis heute noch Mitglied. Warum, weiß ich selbst nicht so genau, vielleicht aber aus der diffusen Verantwortung heraus, dass ich das Versprechen, das ich beim Beitritt abgegeben habe, nicht einfach so brechen möchte. Außerdem habe ich mindestens zwei wunderbare Menschen durch die Verbindung kennengelernt, und manchmal hatten wir auch schöne Zeiten zusammen.
Kleine Vorurteilsvorbeugungsnotiz am Rande: Nicht alle Verbindungen sind konservativ oder gar rechtsradikal geprägt. Außerdem geht zwar oft, aber nicht immer ums Saufen. Und zuletzt muss ich rückblickend sagen, dass ich (leider) keinerlei - und damit meine ich wirklich: Null! - Vorteile für meine berufliche Laufbahn daraus ziehen konnte (von wegen tolle Kontakte durch Ehemalige in Vorstandsetagen und so), in einer Verbindung zu sein.
5. Puuh ... der letzte Punkt ist hart ... seit vielen Jahren habe ich nicht mehr darüber geredet, aber jetzt muss es raus: Ich gehöre zu den 9%, die mit über sechs Jahren noch am Daumen gelutscht haben. Ich glaub ich war erst acht oder neun Jahre alt, als ich damit aufgehört habe. Und weil ich es nie öffentlich getan habe (in der Schule z. B.) bin ich dafür auch nie gehänselt worden, was zur Folge hatte, dass ich munter weiter lutschte, egal was meine Mutter gesagt hat.
An diesen Satz glaube ich allerdings nicht, egal was Tiefenpsychologen so erzählen:
Tiefenpsychologen vermuten, dass Daumenlutschen sexuelle Lust vermittelt und für Kinder eine Form der Selbstbefriedigung darstellt. [
Wikipedia-Eintrag]
Update: Hatte ich ganz vergessen, natürlich kann sich das Stöckchen jeder nehmen der möchte.
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