Die idea schreibt in
dieser News:
Gerade gläubige Christen scheinen besonders anfällig zu sein. Bei Menschen, die angeben, dass sie an einen persönlichen Gott glauben, liegt der Anteil der Astrologiegläubigen mit 45 Prozent über dem Durchschnitt. Noch höher ist er mit 55 Prozent bei jenen, die an biblische Wunder glauben und mit 56 Prozent bei Christen, die die Bibel für wörtlich von Gott inspiriert halten.
Seit meinem Statistik-Grundkurs während des Studiums traue ich Umfragen ja nur noch bedingt. Und solche dahingeworfenen Zahlen machen mich ohnehin skeptisch. Okay, Christen sind auch anfällig für Astrologie, aber auf Basis welcher Grundgesamtheit und vor allem welcher Fragestellungen sind diese Daten zustande gekommen?
Wenn das jedenfalls tatsächlich wahr sein sollte, bin ich irgendwie entsetzt.
Thursday, January 4. 2007 at 18:15 (Link) (Reply)
Friday, January 5. 2007 at 16:31 (Link) (Reply)
Saturday, January 6. 2007 at 14:41 (Link) (Reply)
Saturday, January 6. 2007 at 10:34 (Link) (Reply)
Ernsthaft. Ich möchte in diesem Zusammenhang gerne einmal die Definition von "Christen" hören, von welcher die Verfasser dieser Studie ausgegangen sind. Denn zumindest unter den GLINUS-Christen* ist diese Zahl sicherlich viel zu hoch. Trotzdem eine gewisse Gefahr besteht sicherlich immer, dass man noch etwas mehr "Gewissheit" in verschiedenen Lebensfragen erhalten möchte und sich dabei etwas gar weit aus dem Fenster lehnt. Ich habe den Bauern aus meiner alten Gemeinde auch schon dabei zugehört, wenn sie über die Einflüsse des Mondes (Bei uns heisst das dann "Nidschighent" und "Obschigehnt") auf landwirtschaftliche Arbeiten diskutiert haben.
*) GLINUS - GLäubig IN Unserem Sinne