Mal wieder eine Studie - diesmal darüber wie Pfingstler und Charismatiker die Welt verändern (in folgenden Ländern: USA, Brasilien, Chile, Guatemala, Kenia, Nigeria, Südafrika, Indien, Südkorea und den Philippinen):
[via
idea]
Mindestens ein Viertel der rund zwei Milliarden Christen weltweit können dieser Bewegung zugerechnet werden. Sie zeichnet sich durch die Betonung übernatürlicher Wirkungen des Heiligen Geistes aus – Wunderheilungen, Prophetie und das Beten in unverständlichen Lauten (Zungen).
und
Innerhalb des Protestantismus bilden Pfingstler und Charismatiker eine zunehmend starke Frömmigkeitsrichtung. In fünf Ländern haben sie mindestens eine Zweidrittelmehrheit unter den Protestanten – Guatemala (85 Prozent), Brasilien und Chile (je 78), Kenia (73), die Philippinen (67). Südkorea liegt mit einem Anteil von 63 Prozent nur wenig dahinter.
und
Die vor allem im Westen verbreitete Meinung, dass es sich um eine weitgehend unpolitische Bewegung handele, müsse revidiert werden. So sei in neun der zehn untersuchten Länder – Ausnahme: Indien - die Mehrheit der Pfingstler und Charismatiker der Meinung, dass religiöse Gruppen ihre politischen und gesellschaftlichen Vorstellungen zu Gehör bringen sollten.
[...]
Obwohl die Trennung von Staat und Religion meist befürwortet werde, strebten starke Minderheiten unter den Pfingstlern in Entwicklungsländern eine „christliche Nation“ an.
und
Die Bedeutung der Geistesgaben, insbesondere des Zungengebets, im persönlichen Glaubensleben wird der Untersuchung zufolge überschätzt. Zwar besuchen die meisten Pfingstler und viele Charismatiker Gottesdienste mit Prophetien, Heilungen und Zungengebeten. Aber in sechs Ländern bekannten mindestens 40 Prozent der Befragten, dass sie selbst noch nie in Zungen gebetet haben.
Durchaus nicht uninteressant zu lesen (mehr Senf geb ich dazu jetzt nicht ab

).
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