Heute, weil es mich sehr beschäftigt, ausnahmsweise mal ein sehr persönlicher Beitrag.
Vor drei Monaten war ich sehr glücklich. Ich bekam die Chance, eine großartige, aufregende Arbeit in einem dynamischen, jungen Unternehmen anzutreten, das sein Handeln auf eine gewisse christliche Ethik stützt - dabei waren sich die beiden Führungspersonen aber ganz klar bewusst, dass man im Geschäftsleben in erster Linie den Gesetzen der Welt unterworfen ist, diese aber nach besten Möglichkeiten und durch Gottes Geleit in seinem Namen positiv beeinflussen kann. Es ist knallhart im Geschäftsleben, aber es hieß man werde so gut es möglich ist sich an biblischen Prinzipien orientieren und einen dementsprechenden Umgang pflegen.
Dieser Philosophie fühlte ich mich sehr verbunden, und ich spürte, dass es etwas Gutes werden könnte. Ein Projekt mit Zukunft, dem sich eine Reihe großartiger Menschen - etwa zur Hälfte Christen, alle, inkl. Chefs, sehr jung im Bereich Mitte zwanzig - mit aller Kraft und Ihrer ganzen Energie verbunden fühlten.
Die beiden Chefs des Unternehmens hatten es mit viel persönlichem Einsatz und unter großen Opfern aufgebaut und dahin gebracht, wo es nun war.
Nun sind die "neuen Medien" ein ungemein schnelles Geschäft und ich musste von Anfang sehr viel arbeiten, was mir allerdings ungemein Spaß gemacht hat, da es ein unglaublich spannendes Projekt war (und noch immer ist). Ich arbeitete in diesen drei Monaten mit dem Pensum eines Unternehmensberaters (allerdings mit viel kleinerem Gehalt) und erlebte alle Höhen und Tiefen, die wohl in dieser sehr kurzen Zeit möglich waren. Der Druck war riesig, aber ich lernte sehr viel neues und aufregendes dazu.
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