May 27: Blick nach Brownsville
Die idea hat eine interessante Meldung zur aktuellen Lage der Brownsville Assembly of God (nahe Pensacola) gebracht, die Mitte der 90er der Ort einer bedeutenden, oft zitierten Erweckung war:
Pensacola (idea) – In den USA kämpft eine Gemeinde, die ab 1995 im Zentrum einer geistlichen Erneuerungsbewegung stand, um ihr Überleben. Die Pfingstgemeinde von Brownsville nahe Pensacola im Bundesstaat Florida hat nur noch 400 Mitglieder, und es werden immer weniger. Das berichtet das Magazin „Charisma“ (Lake Mary/Florida). Die Erweckung begann am 18. Juni 1995. Gottesdienstbesucher bekannten öffentlich ihre Sünden und erneuerten durch Buße und Seelsorge ihr Leben. Laut Charisma-Chefredakteur J. Lee Grady sitzt die Gemeinde heute auf einem Millionenberg von Schulden. Frühere Pastoren und leitende Mitarbeiter haben sie verlassen. Für viele Christen sei das Wort „Erweckung“ nur noch eine „hohle Phrase“.
Es ist gut, dass solche Meldungen publiziert werden, denn nur selten dringen problematische Gemeindeentwicklungen aus den USA zu uns herüber. Gerne hören wir Evangelikale positive Nachrichten über Erweckungen und Gemeinden mit gigantischem Wachstum.
Es gibt aber sicherlich ebenso viele Gemeinden, die mit großen Problemen zu kämpfen habe wie solche, die gerade eine Erweckung erleben.
Überhaupt: Erweckung. Das ist ein viel geliebtes Wort unter evangelikalen Christen. Es wird oft darüber gesprochen und gebetet, Theologen und Pastoren haben ganze Abhandlungen darüber geschrieben.
Die Entwicklungen in Brownsville aber geben zu denken. Wie viel wissen wir eigentlich über das Wesen von Erweckungen? Was plant Gott überhaupt?
Gott ist auf jeden Fall nicht schnelllebig. Die meisten "christlichen Trends" heutzutage aber schon.
Nach Brownsville und Toronto ("Toronto-Segen") haben viele freie Gemeinden in Deutschland aufgeschaut. Oft genug habe ich gehört wie sehr man sich solch eine Erweckung in der eigenen Gemeinde wünscht und wie intensiv darum gebetet wird.
In Anbetracht des derzeitigen Zustands beider Gemeinden (auch die Toronto Airport Christian Fellowship hat große Probleme) muss man aber fragen: Ist es das, was wir uns wünschen? Und ist dieser Wunsch denn Gottes Wille?
Zumal in diesem Zusammenhang das Wort "wünschen" noch eine ganz andere Bedeutung bekommt. Mutmaßung: Haben sich vielleicht Christen beider Gemeinden so sehr eine Erweckung gewünscht, dass zwar etwas geschah, das menschlich gewollt war, der Segen Gottes aber fehlte?
Mir erscheint es ohnehin sehr unwahrscheinlich, dass Gott christliche Trends und Kurzlebigkeit gutheißt. Vielmehr ist er an Langlebigkeit, Beharrlichkeit im Glauben und viel Vertrauen interessiert (auch wenn das viele Charismatiker jetzt nicht gerne hören).
Vor diesem Hintergrund erscheint mir eine Erweckung vielmehr als etwas, das wir zum Zeitpunkt des Geschehens nicht wirklich abschätzen können, sondern erst in einigen Jahren zu bewerten in der Lage sind. Gottes Pläne sind eben nicht einfach zu durchschauen.
Pensacola (idea) – In den USA kämpft eine Gemeinde, die ab 1995 im Zentrum einer geistlichen Erneuerungsbewegung stand, um ihr Überleben. Die Pfingstgemeinde von Brownsville nahe Pensacola im Bundesstaat Florida hat nur noch 400 Mitglieder, und es werden immer weniger. Das berichtet das Magazin „Charisma“ (Lake Mary/Florida). Die Erweckung begann am 18. Juni 1995. Gottesdienstbesucher bekannten öffentlich ihre Sünden und erneuerten durch Buße und Seelsorge ihr Leben. Laut Charisma-Chefredakteur J. Lee Grady sitzt die Gemeinde heute auf einem Millionenberg von Schulden. Frühere Pastoren und leitende Mitarbeiter haben sie verlassen. Für viele Christen sei das Wort „Erweckung“ nur noch eine „hohle Phrase“.
Es ist gut, dass solche Meldungen publiziert werden, denn nur selten dringen problematische Gemeindeentwicklungen aus den USA zu uns herüber. Gerne hören wir Evangelikale positive Nachrichten über Erweckungen und Gemeinden mit gigantischem Wachstum.
Es gibt aber sicherlich ebenso viele Gemeinden, die mit großen Problemen zu kämpfen habe wie solche, die gerade eine Erweckung erleben.
Überhaupt: Erweckung. Das ist ein viel geliebtes Wort unter evangelikalen Christen. Es wird oft darüber gesprochen und gebetet, Theologen und Pastoren haben ganze Abhandlungen darüber geschrieben.
Die Entwicklungen in Brownsville aber geben zu denken. Wie viel wissen wir eigentlich über das Wesen von Erweckungen? Was plant Gott überhaupt?
Gott ist auf jeden Fall nicht schnelllebig. Die meisten "christlichen Trends" heutzutage aber schon.
Nach Brownsville und Toronto ("Toronto-Segen") haben viele freie Gemeinden in Deutschland aufgeschaut. Oft genug habe ich gehört wie sehr man sich solch eine Erweckung in der eigenen Gemeinde wünscht und wie intensiv darum gebetet wird.
In Anbetracht des derzeitigen Zustands beider Gemeinden (auch die Toronto Airport Christian Fellowship hat große Probleme) muss man aber fragen: Ist es das, was wir uns wünschen? Und ist dieser Wunsch denn Gottes Wille?
Zumal in diesem Zusammenhang das Wort "wünschen" noch eine ganz andere Bedeutung bekommt. Mutmaßung: Haben sich vielleicht Christen beider Gemeinden so sehr eine Erweckung gewünscht, dass zwar etwas geschah, das menschlich gewollt war, der Segen Gottes aber fehlte?
Mir erscheint es ohnehin sehr unwahrscheinlich, dass Gott christliche Trends und Kurzlebigkeit gutheißt. Vielmehr ist er an Langlebigkeit, Beharrlichkeit im Glauben und viel Vertrauen interessiert (auch wenn das viele Charismatiker jetzt nicht gerne hören).
Vor diesem Hintergrund erscheint mir eine Erweckung vielmehr als etwas, das wir zum Zeitpunkt des Geschehens nicht wirklich abschätzen können, sondern erst in einigen Jahren zu bewerten in der Lage sind. Gottes Pläne sind eben nicht einfach zu durchschauen.
May 27: EZW mit neuer Webseite
Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) hat ihre Webseite endlich aktualisiert und barrierefrei gestaltet. Endlich sind die Frames verschwunden und die Seite ist deutlich übersichtlicher geworden. Integriert wurde außerdem ein kleines Lexikon mit kurzen Infotexten zu Weltanschuungsthemen. Das ist noch sehr klein, wird aber hoffentlich beständig erweitert.
May 17: Morgen startet Sakrileg im Kino
"Browns Sakrileg [ist] bestenfalls Fiktion, schlimmstenfalls eine 40 millionenfach gelesene und fast ebenso oft geglaubte Lüge."
[bei n-tv.de]
[bei n-tv.de]
May 15: Zwischenmeldung
Ich bin dooferweise noch immer weg, und grad wirklich nur ab und zu per tschechisches Internetcafe mit der Welt verbunden.
Eine Woche werde ich auf jeden Fall noch hier sein, vielleicht zwei. Das Blog liegt bis dahin weiterhin auf Eis, Fono und Co. bitte ich mein Fehlen beim CCB zu entschuldigen.
Aber vielleicht schaffe ich ja noch den ein oder anderen Beitrag per Internetcafe zu posten. Mal sehen.
"Beim PC auf die Funktion 'erlösen' klicken, das geht einfach nicht. Das hieße doch, in einer weltanschaulich neutralen bzw. multireligiösen Gesellschaft, an den Erlöser der Christen zu erinnern. Das wäre, jedenfalls im technischen Bereich, nicht 'correct'. Bei uns heißt es daher nicht 'erlösen', sondern 'speichern'."
Der Theologe Prof. Hermann Brandt in der März-Ausgabe des "Materialdienst" der EZW über die portugiesische Art zu speichern, indem man auf "salvar" klickt.
Eine Woche werde ich auf jeden Fall noch hier sein, vielleicht zwei. Das Blog liegt bis dahin weiterhin auf Eis, Fono und Co. bitte ich mein Fehlen beim CCB zu entschuldigen.
Aber vielleicht schaffe ich ja noch den ein oder anderen Beitrag per Internetcafe zu posten. Mal sehen.
"Beim PC auf die Funktion 'erlösen' klicken, das geht einfach nicht. Das hieße doch, in einer weltanschaulich neutralen bzw. multireligiösen Gesellschaft, an den Erlöser der Christen zu erinnern. Das wäre, jedenfalls im technischen Bereich, nicht 'correct'. Bei uns heißt es daher nicht 'erlösen', sondern 'speichern'."
Der Theologe Prof. Hermann Brandt in der März-Ausgabe des "Materialdienst" der EZW über die portugiesische Art zu speichern, indem man auf "salvar" klickt.
May 1: Pause verlängert sich
Ich hab immer noch keine gute Internetversorgung und bin in den nächsten zwei Wochen berufsbedingt unterwegs, daher ist hier erstmal nix los.

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