Der Tagesspiegel über
Calling All Nations. Mieser Artikel, die üblichen Klischees über die evangelikale Bewegung werden geschürt. Null Auseinandersetzung mit dem Thema, völlig sinnfreie Aneinanderreihung von Vorurteilen. Und immer dieser Vergleich mit den USA. Als ob deutsche Pfingstler mit amerikanischen, Bush-treuen Baptisten vergleichbar wären.
Das hier ist mein Lieblingssatz:
Gott will, dass wir gegen die Sünden der Nationen beten, sagt ein junger Österreicher, der mit seinen blond gefärbten Haaren, der orangen Sonnenbrille, dem braunen Teint aussieht, als hätte er mehr Spaß am Sündigen als am Kampfbeten.
Nachtrag: Ich merke gerade welche Abneigung ich gegen den Begriff "Sakro-Pop" habe - wirklich eine dämliche Bezeichnung.
Nachtrag 2: Das Zitat aus dem Artikel gefällt mir auch noch gut:
„Jesus war sogar bei mir in der Wohnung, und das tagelang“, sagt Wolfgang Diess aus Salzburg, „Wahnsinn“
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